Campus Kappel 2017

Auch dieses Jahr haben rund zwanzig Jugendliche eine Woche lang mit profilierten Theologinnen und Theologen sowie Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Showbiz über Gott und das Leben diskutiert. Am Campus Kappel 2017 (17. bis 21. Juli) debattierten sie folgende Fragen: Gibt es die eine Wahrheit? Brauchen wir noch Kirchen? Habe ich eine Bestimmung? Wer macht mich glücklich? Unter den Gästen waren Marc Gini, ehemaliger Weltcup-Sieger, Musiker Levin und Kolumnistin Nicole Althaus.

Die Theologiewoche wird gemeinsam von den Theologischen Fakultäten Basel, Bern und Zürich und von den reformierten Kirchen der Deutschschweiz angeboten. Sie richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 22 und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Weitere Infos: www.campuskappel.ch

Theologie – und dann?

Welche Berufsperspektiven eröffnet ein Theologiestudium? Ähnlich wie ein Studium anderer Geisteswissenschaften bietet Theologie eine gute Grundlage für eine Vielzahl von Berufen. Absolventen und Absolventinnen der Theologie arbeiten als Dozierende, Journalisten, Lehrerinnen, im Kulturbereich, in der Erwachsenenbildung, im diplomatischen Dienst, usw.

Daneben eröffnet das Studium der Theologie in Kombination mit der kirchlichen Ausbildung den Zugang zu einer Vielzahl von kirchlichen Berufen. Ausser im Gemeindepfarramt sind Theologinnen unter anderem in der Spital-, Gefängnis- oder Polizei-Seelsorge, in der kirchlichen Erwachsenbildung oder in der kirchlichen Presse tätig. Weitere Infos

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Aktuell

„Darum studiere ich“

Was bewegt junge Menschen dazu, Theologie zu studieren? „Theologie bietet mir den Wortschatz für Dinge, die ich längst in mir drinnen habe“, sagt Katharina Merian. „Ich lerne hier, die eigene Tradition kritisch zu reflektieren, mich darin zu verorten und mich dazu zu verhalten.“ Oliver Rothen, der Theologie mit Sport kombiniert, meint: „Mein Traum ist es, der erste offizielle Sportpfarrer zu werden.“

Zu den Porträts

Quest: Quereinsteigen

Quest ist ein Studiengang für den vereinfachten Quereinstieg in das reformierte Pfarramt. Er wird gemeinsam vom Konkordat (Deutschschweizer Kirchen ohne Bern) und von den Theologischen Fakultäten der Universitäten Basel und Zürich angeboten. Der erste Durchgang ist im Herbstsemester 2015 gestartet. Zurzeit finden Gespräche  über eine weitere Auflage von Quest statt. Voraussichtlicher Starttermin für einen zweiten Durchgang ist das Herbstsemester 2018. 

Weitere Infos

Studieren ohne Matur?

Auch ohne Matura stehen Ihnen verschiedene Wege ins Theologiestudium offen. Die kirchlich-theologische Maturitätsausbildung (KTS) dauert zwei Jahre und berechtigt zum Theologiestudium in Bern und Basel. Sie richtet sich an Erwachsene mit abgeschlossener Berufslehre im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Eine Berufsmatur wird nicht vorausgesetzt. Auch die so genannte Passarelle oder das Aufnahmeverfahren 30+ eröffnen die Möglichkeit, ohne Matur Theologie zu studieren.

Weitere Infos

Auslandpraktikum

Wer seinen Horizont erweitern möchte, an interkultureller Theologie interessiert und bereit ist, sich mit einer neuen Umgebung auseinanderzusetzen, kann die Zeit zwischen Matura und  Studium sinnvoll nutzen: Die St. Galler Landeskirchen vermitteln Möglichkeiten für Kurzeinsätze in Afrika, Asien und Lateinamerika. Sie arbeiten mit Partnerorganisationen wie Voyage-Partage, Horyzon, Comundo „HOPLAA“, Mission 21 und den Jesuit Volunteers zusammen.

Theologiepreis

Jährlich wird von den theologischen Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich ein Preis in der Höhe von je CHF 500.- für eine herausragende Maturarbeit verliehen. Zugelassen sind Maturarbeiten zu Themen aus den Bereichen Religion, Ethik und Theologie.

Du möchtest deine eigene Maturarbeit einreichen und dich um CHF 500.- Preisgeld bewerben? Hier findest du weitere Informationen.

Gemeinsam unterwegs

Das Theologiestudium an der Uni erfordert keine besonderen Voraussetzungen bezüglich religiöser Haltung und Glaubenspraxis. Es muss auch niemand einen Taufschein vorzeigen. Für viele ist das Studium aber mehr als die Aneignung von Fachwissen und -Kompetenzen. Sie fühlen sich existentiell betroffen von dem, was sie studieren. Rund um die Unis bestehen Angebote für Menschen, die nicht nur Theologie studieren, sondern auch mit Gleich- oder Andersgesinnten gemeinsam unterwegs sein möchten.