Matthias Saladin

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Eine hammermässige Kirche bauen

Den Studienentscheid schob ich lange vor mir her. Ich dachte an Physik oder Wirtschaft. Um mich nicht entscheiden zu müssen, plante ich einen Sprachaufenthalt in Australien. Da ich mittlerweile im ICF aktiv war, gab mir ein guter Freund aus der Kirche den Tipp, anstelle einer Sprachschule die Bibelschule der Hillsong Church in Sydney zu besuchen.

Als ich nach zwei Jahren zurückkam, sprach ich nicht nur Englisch, sondern wusste auch, was ich mit meinem Leben anfangen will. Ich war entschieden, in Sissach eine neue ICF-Gemeinde mit zu gründen. Das klappte, ich habe dort jetzt eine Pastorenstelle mit einem Teilzeitpensum. Der Basler ICF-Pastor riet mir dann, an der Theologischen Fakultät Basel zu studieren. Ich hatte auch an die STH gedacht oder das IGW, aber der Start an der Fakultät gelang gut: Im Griechisch war ich viel besser als vermutet.

Ich würde mich nicht als evangelikal bezeichnen. Ich meine es einfach ernst mit dem Glauben und halte ihn für sehr relevant. Vor allem will ich nicht Theologie betreiben unabhängig von der Kirche. Theologie muss für mich ein Ziel haben. Für mich ist die Kombination Studium / Teilzeitpastor daher ideal und sehr bereichernd. Ich glaube, dass wir jetzt schon einen Teil von Gottes Reich erleben dürfen. Deswegen will ich mich voll und ganz dafür einsetzen, eine hammermässige Kirche zu bauen!

Im Studium habe ich an theologischer Weite gewonnen. Ich realisiere, was Menschen vor mir gedacht haben, und was das wert ist. Ich bin in der Landeskirche gross geworden. Im Augenblick passt mir das ICF, da kann ich etwas reissen. In ferner Zukunft kann ich mir schon vorstellen, dass in der Landeskirche eine Aufgabe auf mich wartet.